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Gmunden auf Schiene
tn_weekend-titel.jpgAufbruchstimmung. Mit dem "Ja" zur Durchbindung der Straßenbahn bleibt in der Gmundner Innenstadt kein Stein auf dem anderen. Traunsee und Altstadt sollen sich "annähern". So tituliert der EXTRA-Report des Weekend-Magazins vom März 2013. Autorin: Sonja Raus
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„Die StadtRegioTram ist sinnvoll und finanzierbar!“
tn_stadtregiotram-presse02.jpg"Die StadtRegioTram ist sinnvoll und finanzierbar!" Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Verein am 4. Februar 2013 für dieses Jahrhundertprojekt ein realistisches Finanzierungskonzept vor ...
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Gmundner Straßenbahn im TV

tn_pressekonferenz01.jpgDer aktuellen Diskussion um die Realisierung der StadtRegioTram widmet sich die ORF-Sendung „heute konkret“ in einer der nächsten Ausgaben (Sendetermin wird noch bekannt gegeben). Am 1. Februar 2013 fanden hierfür Filmaufnahmen statt, bei der das ORF-Team in zahlreichen Interviews sowohl Stimmen aus ...

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StadtRegioTram: Von der City ins Grüne, von der Region in die Stadt

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„Die Weiterführung der Traunseebahn ins Gmundner Stadtzentrum und der Zusammenschluss mit der Straßenbahn brächten einen bedeutenden Entwicklungsimpuls für die gesamte Region. Gemeinsam werden wir die Finanzierung für das enorm wichtige Projekt aufbringen“, lautete der einheitliche Tenor aller Bürgermeister von Gmunden bis ...

Hier finden Sie einen Link zur NEUEN Broschüre StadtRegioTram! 

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Der erste konkrete Schritt ist getan

 Der erste konkrete Schritt zur Aufwertung der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf ist getan und damit rückt auch der Lückenschluss zur Straßenbahn Gmunden wieder näher: Die Traunseebahn wird mit modernen Triebfahrzeugen aufgewertet! Auf der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf wurde am 14. Oktober 2011, die neu ...

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Das Projekt GM 100 und der Pferdebahnbetrieb

Der Einsatz des offenen Beiwagens aus Klagenfurt im Jahr 1994 hatte sich als derart durchschlagender Erfolg erwiesen, dass die Straßenbahn wochenlang Stadtgespräch geblieben war. Um eine nachhaltig wirksame Steigerung der Attraktivität vor allem für die Stadt Gmunden zu erwirken, war seitens des geschäftsführenden Obmannes schon früher die Beschaffung eines offenen Sommertriebwagens der Linzer Pöstlingbergbahn ins Auge gefasst worden. Anfang 1995 wurde dieses Ziel erreicht: In einem von Anbeginn ausgezeichneten Gesprächsklima mit den Linzer Verkehrsbetrieben konnte die optimale Lösung gefunden werden. Der Triebwagen IV, Baujahr 1898, wurde der Stadt Gmunden als Dauerleihgabe zur Betreuung durch Stern & Hafferl und den Straßenbahnverein überlassen.

In der Stern & Hafferl-Hauptwerkstätte Vorchdorf wurden unter größter Rücksicht auf das historische Erscheinungsbild des Wagens die notwendigen Umbauten für den normalen Straßenbahnbetrieb vorgenommen. Der Triebwagen erhielt Magnetschienenbremsen modernster Bauart, der Handradantrieb für die Zangenbremse dient nun als Betätigung für das Schienenbrems-Schütz. Es wurden ein moderner Umrichter sowie eine Batterie für die Schienenbremse und zusätzliche Lichtstromkreise eingebaut. Die Doppelspurkränze der Pöstlingbergbahn mussten entfernt und auf das gmundner Radreifenprofil abgedreht werden, weiters wurden altösterreichische Dachsignale und die historisch passenden Scheinwerfer sowie Winkerlampen und Winkerschalter montiert. Die markantesten Änderungen waren der Aufbau eines drehbaren Lyra-Stromabnehmers und schließlich die Neulackierung in karminrot/weiss mit der Nummer 100. Da sich der Wagen in tadellosem Allgemeinzustand befand, die Aufsichtsbehörde ständig vom Fortgang der Arbeiten informiert war und auch sonst keine Probleme auftraten, verlief der Umbau reibungslos. Die Stern & Hafferl - Werkstätte Vorchdorf arbeitete mit steigender Begeisterung derart hochwertig, dass inzwischen auch mehrere Nostalgiebahnen ihre Fahrzeuge in Vorchdorf restaurieren ließen. Damit ist für Stern & Hafferl ein neues, hochinteressantes Geschäftsfeld entstanden.

tn_geschichte11.jpgZur Inbetriebnahme des Triebwagens 100 wurden aber noch weitere „Unmöglichkeiten“ vorbereitet: Allseits keimten 1995 Revitalisierungspläne für die Pferdeeisenbahn Budweis-Linz-Gmunden auf. Während anderenorts die Trassen erst teuer und mühsam neu gebaut werden mussten, wird zwischen Gmunden Seebahnhof und Engelhof die historische Pferdebahntrasse von den Stern & Hafferl-Zügen auch heute noch befahren. Aus verschiedenen Gründen (Dreischienengleis, Querschwellenoberbau, dichter Betrieb, 35%o Steigung) eignet sich die Trasse heute aber nicht mehr für Pferdebetrieb. Trotzdem hat Gmunden als Ausgangspunkt dieser ersten Eisenbahn Kontinentaleuropas besondere Bedeutung. Um dies zu unterstreichen und die Stadt Gmunden neuerlich tn_geschichte12.jpgals interessante Destination zu positionieren, wurde anlässlich der Inbetriebnahme des Triebwagens 100 ein Fest der Superlative mit kurzzeitiger Revitalisierung der Pferdebahn auf der Straßenbahnstrecke geplant. Dabei wurde betont, keinen Anspruch auf historische Genauigkeit des Pferdebahnbetriebes zu erheben, aber Pferdebahnbetrieb zum Anfassen zu präsentieren, um das Erlebbare zum Kristallisationspunkt weiterführender Revitalisierungsüberlegungen werden zu lassen. Und so kam es dazu, dass im Sommer 1995 nun erstmals Pferde einen Straßenbahnwagen durch Gmunden zogen. Dazu wurde der Klagenfurter Beiwagen nochmals aus dem Museum geholt und mit 2 schweren Norikern bespannt.

Die Inbetriebnahme des Triebwagens 100, die Pferdebahnfahrten und die einmaligen Fahrten des Zuges Triebwagen 100 + Beiwagen 101, erregten ungeheure Aufmerksamkeit in der Fachwelt und verstärkten neuerlich das inzwischen sehr positive Bild, das Gmunden von seiner Straßenbahn hat. Wieder hatte der Straßenbahnverein unter Einbeziehung namhafter Sponsorgelder, nicht zu vergessen aber auch mit Unterstützung der Stadt Gmunden und der Firma Stern & Hafferl, einen wesentlichen Schritt zur Positionierung der Gmundner Straßenbahn im Stadtgeschehen ermöglicht. Die nunmehr zwei historischen Triebwagen 100 (Bj. 1898) und 5 (Bj. 1911) werden seither in Abstimmung mit den Veranstaltungen der Stadt Gmunden planmäßig im Nostalgieverkehr eingesetzt.

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Neue Sichtweisen

tn_geschichte15.jpgDie Stadt Gmunden vertrat Ende 1994 die Ansicht, dass das aus ihrer Sicht hauptsächliche Vereinsziel, nämlich die Erhaltung der Straßenbahn, erreicht sei und zog ihre Vertreter aus dem Vereinsvorstand zurück. Den verantwortlichen Repräsentanten war klar, dass das zweite wesentliche Ziel, nämlich die Wiederverlängerung der Straßenbahn, nunmehr zum Hauptziel wurde – für die Stadt nach wie vor ein kontroversielles Thema.

Der abtretende Vorstand schlug den bisherigen geschäftsführenden Obmann Dipl.-Ing. Otfried Knoll zum neuen Obmann vor und beauftragte ihn, ein neues Team zu bilden, welches dann in der Generalversammlung 1995 auch einstimmig gewählt wurde. Damit begann die noch schwierigere Phase 2.

 

 



Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. Juni 2013 )