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SRT: Nächster Bauabschnitt startet am 29. August

Nächster Bauabschnitt startet am 29. August

Mit dem Start der Bauarbeiten vom Rathausplatz bis Trauntor beginnt die nächste Etappe zur Errichtung der stadt.regio.tram Gmunden-Vorchdorf.

Rechtliche Voraussetzungen verlangen Weiterbau ohne Verzögerungen
Ein weiterer entscheidender Grund ist die Tatsache, dass die Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H. als Förderungsnehmer zur raschen Bauabwicklung verpflichtet ist. Aufgrund der Beschwerden gegen die straßen- und eine eisenbahnrechtliche Bewilligung sind diese zwar noch nicht rechtskräftig, jedoch wurde die aufschiebende Wirkung der Rechtsmittel aberkannt. Für den Abschnitt Rathausplatz bis Traunbrücke gibt es daher konsumierbare Bescheide, die auch umzusetzen sind. Für den Fall, dass trotz Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen der Weiterbau verzögert wird, hat der dafür Verantwortliche die daraus resultierenden Mehrkosten zu tragen. „Weder der Stadt- noch der Gemeinderat können Budgetmittel der Stadt für etwaige Mehrkosten leichtfertig aufs Spiel setzen“, erläutert Krapf die Entscheidung des Gemeinderats für den Weiterbau. Bei unverzüglicher Fertigstellung können nach derzeitigem Ermessen die geschätzten Baukosten von € 30 Mio. eingehalten werden.

3-monatige Bauzeit
Pünktlich zum Beginn der Adventzeit werden die Bauarbeiten fertig sein. Der Schienenstrang reicht dann bereits bis zum Trauntor. Bis dahin werden alle unterirdischen Leitungen neu verlegt, der Kanal saniert, die Fundamente der Gebäude gesichert, die Gleisanlage eingebaut und die Oberflächen neu gestaltet. „Basierend auf den Erfahrungen in der Theatergasse werden die angewendeten Verfahren zur Unterfangung und Verstärkung der Fundamente verfeinert und optimiert. Eine diesbezügliche Evaluierung findet gerade in Abstimmung mit den beauftragten Geologen sowie Bau- und Prüfstatikern statt,“ erklärt GR Siegfried John.

Im September starten auch der Bau des südlichen Bogens und der 1. Teil des Außenbogens der Gleisanlage im Bereich Klosterplatz/Georgstraße. In dieser Zeit wird ein Einbahnring via Traunsteinstraße und Anna-Straße eingerichtet. Im November werden diese verkehrsbehindernden Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Immer erreichbar
Wie bei den bisherigen Bauabschnitten wird die Innenstadt trotz der Durchfahrtsbeschränkungen für den Individualverkehr immer erreichbar sein. Auf den Rathausplatz kann man über die Theatergasse zufahren. „Es fallen keinerlei Parkplätze den Bauarbeiten zum Opfer, die Geschäfte sind auch für Fußgänger immer erreichbar“, erläutert Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder und ergänzt: „Besonders möchte ich auf die vielen Parkplätze am Ostufer hinweisen. Von dort ist die Altstadt in nur 5 Minuten zu Fuß erreichbar.“ Auch die Gebührenbefreiung in den Kurzparkzonen am Samstag wird während der Bauarbeiten fortgeführt (Parkscheibenpflicht). Die bisherige Verkehrsführung der Linienbusse bleibt bis Ende Baulos 2B-3 unverändert. Das gilt auch während der baufreien Zeiten im August.

Sicherheit gewährleistet
Auch wenn die Durchfahrt in der Kammerhofgasse nicht möglich ist, für Einsatzfahrzeuge, Taxis und Kleinbusse für den Schülertransport gibt es immer ein direktes Durchkommen. Dafür wird im Bereich der Treppen am Museumsplatz eine provisorische Rampe errichtet.

krapf

Stefan Krapf
Bürgermeister von Gmunden

„Wir wollen die Belastungen für das Stadtzentrum so rasch als möglich hinter uns lassen. Damit schaffen wir es, dass die Bauarbeiten in der Innenstadt zwischen Graben und Trauntor in diesem Jahr abgeschlossen sind“

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